Deutsch-südkoreanische Kooperation bei - Smart Grids -

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Deutsch-südkoreanische Kooperation bei - Smart Grids -

PRESSEMITTEILUNG

29.07.2010 / Berlin

Deutsch-südkoreanische Kooperation bei - Smart Grids -

Smart Watts unterzeichnet ‚Memorandum of Understanding’ mit LG Electronics in Seoul


Berlin, 29. Juli 2010 – Vertreter des E-Energy Modellprojekts Smart Watts haben im südkoreanischen Seoul ein ‚Memorandum of Understanding’ (MoU) über die Integration intelligenter Haushaltsgeräte (‚Smart Appliances’) mit LG Electronics unterzeichnet. „Wir freuen uns über diese deutsch-südkoreanische Kooperation auf dem Weg zum intelligenten Stromnetz der Zukunft“, so Peter Kellendonk, der die Kooperationsvereinbarung für die deutsche Seite unterschrieben hat. „Es zeigt sich, dass die Entwicklungen im Förderprojekt E-Energy auch im außereuropäischen Ausland auf reges Interesse stoßen.“ Im Mittelpunkt der Kooperation steht der offene Standard ‚EEBus’, über den Geräte unabhängig vom Hersteller mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien umfassend miteinander vernetzt werden und der auch in die nationale und internationale Normung einfließen soll. LG Electronics wird Server und andere Hardware zur Integration von Hausgeräten ins intelligente Stromnetz (‚Smart Grid’) über den EEBus-Standard beisteuern.


V.l.n.r.: Dr. Shin Jongmin (Vice President LG, Eco Strategy Team); Jae-Seob Kim (CEO Korea Smart Grid Institute); Peter Kellendonk (CEO Kellendonk Elektronik); Dr. Woo-Hyun Paik (CTO LG); André Quadt (Projektleiter Smart Watts, utilicount GmbH); Claudia Olbrich (Attaché Economic Affairs, Deutsche Botschaft Korea); Til Landwehrmann (Sales & Marketing, Kellendonk Elektronik); Dr. Sung-Nam Ryoo (Principal Research Engineer, LG)

Der ‚EEBus’ ist die Voraussetzung für das Zusammenspiel der ‚Smart Appliances’ mit dem ‚Smart Grid’ und unterstützt zudem die intelligente Vernetzung von Geräten im Haushalt (‚Smart Home’). Gemeinsam mit neuen Funktionalitäten im Energiemanagement wird so eine energieeffiziente Integration der Verbraucher in das Energiesystem der Zukunft erreicht. Peter Kellendonk, Vorsitzender des VDE/DKE-Normungsgremiums „Inhouse Automation“ und innerhalb des Modellprojekts Smart Watts für die Entwicklung des EEBus verantwortlich, ist von einem Ansatz auf Basis international akzeptierter Normen bei der Lösung der anstehenden Probleme überzeugt: „Die Vielzahl der Akteure und die Vielzahl an unterschiedlichen Branchen, die in Zukunft im Smart Grid zusammengeführt werden müssen, können nur über einen normativen Ansatz miteinander verbunden werden. Insellösungen werden es in der breiten Marktdurchdringung schwer haben, deshalb ist es wichtig, auch mit Partnern außerhalb Deutschlands zu kooperieren.“


V.l.n.r.: Jae-Seob Kim (CEO Korea Smart Grid Institute); Dr. Woo-Hyun Paik (CTO LG); Peter Kellendonk (CEO Kellendonk Elektronik) 

 Neben Wirtschaftsvertretern aus Südkorea und Deutschland waren bei der Unterzeichnung auch Vertreter der Deutschen Botschaft und des koreanischen Smart Grid Institutes (KSGI) anwesend. Positiv würdigten die Parteien die vielfältigen Normungsaktivitäten im Rahmen von E-Energy. Seitens des KSGI wurde im Rahmen der MoU-Unterzeichnung das gesteigerte Interesse Koreas betont, die Herausforderungen im Bereich Smart Grid grenzübergreifend anzugehen und gemeinsam mit Partnern nach Lösungen zu suchen. Das koreanische Smart Grid Institut wurde 2009 gegründet und soll – ähnlich wie E-Energy in Deutschland – den Weg Koreas hin zum intelligenten Stromnetz der Zukunft ebnen.

 


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