‚Kompetenzzentrum E-Energy – Smart Grids‘ auf der Hannover Messe 2012 eröffnet

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‚Kompetenzzentrum E-Energy – Smart Grids‘ auf der Hannover Messe 2012 eröffnet

PRESSEMITTEILUNG

23.04.2012 / Hannover

‚Kompetenzzentrum E-Energy – Smart Grids‘ auf der Hannover Messe 2012 eröffnet

Dr. Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung haben heute gemeinsam mit Dr. Bernhard Thies, Geschäftsführer der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE), Anke Hüneburg, Bereichsleiterin Energie beim Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) und Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe, das ‚Kompetenzzentrum E-Energy – Smart Grids‘ auf der Hannover Messe eröffnet. Auf über 170 Quadratmetern stellen die sechs Modellregionen aus dem Förderprogramm ‚E-Energy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft‘ im Kompetenzzentrum innovative Ansätze und Schlüsseltechnologien für ein intelligentes Energiesystem vor. Mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden Erzeugungsanlagen – zunehmend auch solche mit erneuerbaren Energien – zukünftig mit den Einrichtungen der Stromnetze, Energiespeichern und den Strom verbrauchenden Endgeräten kommunizieren.

„Unsere Energieversorgung steht vor großen Herausforderungen“, so Ludwig Karg, Geschäftsführer von B.A.U.M. Consult und Leiter der E-Energy Begleitforschung. „Dazu gehört ein effizienterer Umgang mit Energie, ebenso wie der Bau neuer Netze und Kraftwerke oder die Entwicklung innovativer Energiespeicher. Um den Sprung in das Zeitalter der erneuerbaren Energien zu schaffen, müssen wir dezentrale Stromerzeuger und Produzenten erneuerbarer Energien künftig noch besser in das Stromversorgungssystem einbinden. Nur mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien kann es gelingen, die Energieversorgung auch in Zukunft wirtschaftlich, sicher und umweltverträglich zu gestalten. Durch sie können intelligente Netze – sogenannte Smart Grids – betrieben werden, in denen Erzeugungsanlagen, zunehmend auch solche mit erneuerbaren Energien, mit den Strom verbrauchenden Endgeräten kommunizieren. Über solche Smart Grids werden künftig alle Akteure – Stromproduzenten, Netzbetreiber und Kunden – zu einem Internet der Energie zusammengeführt. Die E-Energy Modellregionen zeigen auf der Hannover Messe schon heute Lösungsansätze, die den Anforderungen des Wandels zu liberalisierten Energiemärkten, zu dezentralen und volatilen Erzeugungsstrukturen sowie zur Elektromobilität Rechnung tragen.“
Mit der auch international viel beachteten Initiative ‚E-Energy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft‘ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in ressortübergreifender Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die Wirtschaft beim Aufbau eines solchen hochkomplexen Systems.

„Auch 2012 ist das ‚Kompetenzzentrum Smart Grids – E-Energy‘ unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler wieder einer der Hotspots der Hannover Messe 2012“, so Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe. „Auf mehr als 850 Quadratmetern können sich die Besucher mittels Exponaten, Diskussionen und Fachvorträgen über Smart Grid-Konzepte der sechs E-Energy-Modellprojekte und weitere führende Aussteller informieren. Nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt E-Energy konnte der Kompetenzbereich Smart Grids auf der Hannover Messe als Bindeglied im Energiemix der Zukunft ausgebaut werden.“

Interview mit Ludwig Karg

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