Fachgruppe Interoperabilität

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Fachgruppe Interoperabilität

PRESSEMITTEILUNG

Fachgruppe Interoperabilität

Die Fachgruppe Interoperabilität verfolgt das Ziel, die Spezialisten aus den Modellregionen dabei zu unterstützen, bei den in der jeweiligen Modellregion zu entwickelnden Lösungen für die einzelnen Bereiche des E-Energy-Gesamtsystems zu Ergebnissen zu gelangen, die mit den Ergebnissen (Produkten, Protokollen, Geschäftsprozesse etc.) der anderen Modellregionen und weiteren bedeutenden Entwicklungen interoperabel sind. Dabei wird angestrebt, auf vorhandene Standards oder Normen zurückzugreifen, wo dies möglich ist, bzw. gemeinsame Erweiterungen von Standards oder Normen voranzutreiben, wo dies erforderlich ist.

Die zu entwickelnden E-Energy-Systeme in allen Modellregionen enthalten jeweils eine große Anzahl von Schnittstellen zwischen den "Akteuren" (Geräten, Markteilnehmern, .) in diesen Systemen. In der Regel sollten diese Schnittstellen so beschaffen sein, dass sie auch mit den analogen Schnittstellen in den jeweils anderen Modellregionen kompatibel sind, d.h. dass Akteure unterschiedlicher Modellregionen miteinander interagieren können. Gleichzeitig ist es erforderlich, dass beim Entwurf und der Implementierung der Schnittstellen die nationalen und internationalen Normen und Standards, die für derartige Schnittstellen existieren, beachtet werden, bzw. - wenn es keine ausreichenden Standards gibt - diese entwickelt und in die entsprechenden Standardisierungsgremien eingebracht werden. Dies kann auch die Änderung von rechtlichen Rahmenbedingungen umfassen. Die so geschaffene Interoperabilität der in den Modellregionen entstehenden E-Energy-Systeme ist die Grundvoraussetzung dafür, dass diese Lösungen in der Zukunft am breiten Markt eingesetzt werden können.

Die Fachgruppe besteht seit Beginn des Jahres 2009 und hat ca. 15 ständige Mitglieder, die aus allen sechs  Modellregionen, der Begleitforschung und deutschen Institutionen aus dem Standardisierungsumfeld kommen. Durch diese Zusammensetzung und das Vertretensein von Mitgliedern der Fachgruppe in verschiedenen Standardisierungs- bzw. Normungsgremien soll sowohl die Abstimmung der Modellregionen untereinander als auch die Kenntnis über (internationale) Standardisierungs-Entwicklungen und die Widerspiegelung der Interessen von E-Energy in der Standardisierungswelt gewährleistet werden.

Zu den Treffen der Fachgruppe werden neben deren Mitgliedern auch weitere Spezialisten für die jeweils diskutierten Interoperabilitäts-Themen eingeladen. Geplant ist auch eine enge Zusammenarbeit mit vergleichbaren Gruppen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Fachgruppenarbeit, die parallel bearbeitet werden, sind die Gebiete:
. Smart Metering
. Anlagensteuerung/Automatisierung
. Inhouse-Automation
. Aktives Verteilnetz
. Geschäftsprozesse/Marktkommunikation
. Konformität und Profile

Dabei werden jeweils folgende Aufgaben bearbeitet:
1. Identifizierung aller zu normierenden Schnittstellen in den E-Energy-Systemen der Modellregionen und deren Abstimmung
2. Sicherstellen, dass die vereinbarten Interoperabilitäts-Grundsätze bei der Implementierung eingehalten werden
3. Sicherstellen, dass deutsche Interessen hinsichtlich der internationalen Standardisierung von E-Energy-Schnittstellen durchgesetzt werden


Ansprechpartner

Leitung Fachgruppe Interoperabilität

Dr. Thomas Hagen

incowia GmbH

Tel.: 03677 / 642 90
E-Mail